Projekt Step-Up!CPS zur Absicherung modularer Updates in hochautomatisierten Systemen erfolgreich beendet

 

Ende des Jahres wurde das Projekt Step-Up!CPS erfolgreich durch den Abschlussreview geführt und beendet. Das Projekt beschäftigte sich mit der Absicherung und Validierung von Updates im Feld von hochautomatisierten Fahrzeugen, Schiffen und Produktionsanlagen. Für diese Systeme gelten hohe Sicherheitsanforderungen, von Ihrem Betrieb darf keine Gefahr für Menschen, Umwelt oder Sachwerte ausgehen. Moderne Entwicklungs- und Validierungstechniken, wie insbesondere Continuous Design / DevOps Methoden, erfordern jedoch die Updatefähigkeit dieser Systeme, d.h. neue (Software-)Module, die nach In-Verkehr-Bringung der Systeme entwickelt werden – um Fehler zu korrigieren, die Performanz des Systems zu erhöhen oder gar neue Funktionalitäten einzuführen – müssen auf die Systeme im Feld übertragen und dort integriert werden. Dies darf die Sicherheitseigenschaften des Systems nicht verschlechtern, so dass Absicherungsmethoden für solche Updates für Systeme, die sich bereits im Feld befinden, notwendig werden.

Die Forschungspartner des Projekts (OFFIS, DLR, KIT, FZI) haben sowohl einen Entwicklungs- und Testprozess entwickelt, der solche Updates und deren Absicherung ermöglicht, als auch etliche Technologie- und Methoden-„Bausteine“ zur Umsetzung dieser Methodik entwickelt. Die entwickelten Ergebnisse wurden eng mit den Mitgliedern einem Industrial Advisory Boards, dem Experten aus Firmen angehörten, die mit der Entwicklung und der Validierung von hochautomatisierten Fahrzeugen, Schiffen und Produktionsanlagen vertraut sind und somit die Anwendungstauglichkeit der entwickelten Verfahren überprüft haben.

SafeTRANS hat in Step-Up!CPS sowohl den Aufbau als auch die Koordination und Harmonisierung der Aktivitäten mit dem Industrial Advisory Board koordiniert und durchgeführt und damit und durch weitere Netzwerkaktivitäten einen Open Innovation Prozess für Step-Up!CPS realisiert.